Phang Nga Bay – Lagunen, Kalksteinfelsen und Filmgeschichte

Nach dem wir in Khao Lak in Thailand angekommen waren genossen wir ersteinmal das schöne Wetter, den Strand und das Meer. Ein wenig Pause auf unserer langen Reise. Aber natürlich kam schon bald wieder der Drang auf, Thailand zu erkunden. Dazu nutzten wir einen  Schiffsausflug der uns in die Phang Nga Bay führte. Die Bucht liegt zwischen Phuket und dem Festland der Provinz Phang Nga und umfasst rund 400 Quadratkilometer. Über 100 Kalksteininseln ragen hier steil aus dem Wasser, viele davon senkrecht, dicht bewachsen und von kleinen Höhlen und Lagunen durchzogen. Charakteristisch für die Phang Nga Bay ist das ruhige, flache Wasser, das durch die geschützte Lage kaum Wellengang hat. Über Jahrtausende hat Erosion bizarre Felsformen geschaffen, die der Landschaft etwas fast Unwirkliches verleihen. Seit 1981 steht die Region als Nationalpark unter Schutz. Ein besonderes Erlebnis unserer Tour war die Kanufahrt in eine Lagune. In kleinen Booten glitten wir durch schmale Felsspalten und niedrige Höhlen, die sich nur bei passendem Wasserstand öffnen. Dahinter lagen stille Innenlagunen, umgeben von senkrechten Felswänden, Mangroven und dichtem Grün. Zurück an Bord erwartete uns ein auf dem Schiff gekochtes Buffet, während wir weiter die vorbeiziehende Landschaft genießen konnten. Ein weiterer Stopp führte uns zur berühmten James Bond Island. Die markante Felsnadel Ko Tapu wurde weltbekannt durch den Film „Der Mann mit dem goldenen Colt“. Entsprechend belebt ist dieser Ort. Wir hatten heute Glück, es war verhältnismäßig wenig los. Trotzdem nur ein kurzer Stopp auf der Insel, um das Foto mit dem goldenen Colt zu schießen. Als wir vor dem berühmten Felsen standen konnten auch wir uns dem nicht entziehen.
Zurück auf unserem Schiff machten wir unterwegs noch einen Badestopp. Mal wieder ein Tag zum Abklatschen!