Unser erster Weg führte uns heute zum Wat Phra Lat, einem Tempel, der etwas abseits der bekannten Routen liegt. Den Tipp hatten wir von einem deutschen Ehepaar in Koh Samui bekommen und wir konnten Tanya unseren Guide davon überzeugen dafür den vorgesehenen Tempel auszulassen.
Wat Phra Lat liegt im Wald am Berg Doi Suthep und wirkt deutlich ursprünglicher als viele der großen Anlagen. Moose, alte Mauern, kleine Schreine, fließendes Wasser und ein Mediationsgebäude, dass uns an Indiana Jones Filme erinnerte. Nicht so pompös wie viele der anderen gold glänzenden Tempelanlagen. Wir genossen die Atmosphäre mit den Licht- und Schatteneffekten an diesem Vormittag.



Mit Natur ging es dann weiter. In einer Orchideen- und Schmetterlingsfarm zeigte sich die tropische Pflanzen- und Insektenwelt von ihrer farbenfrohen Seite. Orchideen in allen Formen und Farben, dazwischen Schmetterlinge in geschützten Bereichen. Ulrike war in ihrem Element und konnte reichlich Blütenfotos schießen.
Am Nachmittag tauchten wir ein in das lebhafte Treiben eines Chiang-Mai-Marktes. Stände mit Obst, Gemüse, Gewürzen, Blumen, getrockneten Fischen oder auch Bambuswürmern, sowie Kleidung und Alltagsgegenständen. Der Markt wird bevorzugt von Einheimischen besucht. Und blieb nur ein paar kleine Mitbringsel einzukaufen. Wir müssen an das Gewicht unseres Gespräches für den Weiterflug denken.
Damit ging unsere Nordthailand Rundreise zu Ende. Wir durften einen weiteren Teil Thailands kennenlernen. Städte, Landschaften und Menschen. Ohne Tanya, unseren Guide, hätten wir vieles nicht entdeckt oder erfahren. Chai, unser Fahrer für die Rundreise, hat uns sicher durch den nicht einfachen und für uns gewöhnungsbedürftigen Verkehr chauffiert. Dafür sind wir beiden von Herzen dankbar.


