Abschluss unserer Weltreise

Die letzten Tage unserer Weltreise verbrachten wir noch einmal in Muskat im Oman. Nach vielen Monaten unterwegs wussten wir, dass sich die Reise langsam ihrem Ende näherte. Wir nutzten die Zeit bewusst ruhig. Ein Besuch bei IKEA Muskat und einer Einkaufs-Mall und am letzten Tag ein letztes mal ein Strandtag, mit Schwimmen im warmen Meer und dem Blick über den Golf von Oman.
Dann begann unsere Rückreise. Der Flug brachte uns von Muskat nach Frankfurt. Nach einer Übernachtung ging es mit dem Zug weiter nach Hannover. Marcus holte uns mit unserem Bulli vom Bahnhof ab. Darauf hatte sich Luca schon lange gefreut. Wir waren wieder zu Hause!

Rückblickend wurde uns erst später bewusst, wie knapp der Zeitpunkt unserer Abreise war. Nur drei Tage nach unserem Flug eskalierte der Konflikt zwischen Israel, den USA und dem Iran, die Lufträume im Nahen Osten wurden gesperrt und Tausende Reisende konnten die Weiterreise nicht mehr antreten.

Nach 180 Tagen geht das Abenteuer Weltreise zuende.  Wie erwartet sind wir in einen Reisemodus gekommen, den wir uns vor der Reise nicht vorstellen konnten. Einiges hatten wir im Vorhinein geplant und gebucht, vieles während der Reise aber auf uns zukommen lassen. Die Tage haben wir nicht zu voll gepackt, mal eine Sehenswürdigkeit ausgelassen und auch mal eine Pause eingelegt.
Wir sind dankbar dafür, dass wir diese Reise machen konnten. Während der Reise sind wir gesund geblieben, hatten keinerlei Unfall, haben nichts verloren, sind nicht bestohlen worden, alle Flüge und Bahnverbindung waren pünktlich. Auch die Einreise in die besuchten Länder war unproblematisch. Über viele Punkte hatten wir uns vor der Reise viel zu viele Gedanken gemacht. Aber am wichtigsten waren die Menschen, denen wir begegnet sind. Überall sind wir freundlich und hilfsbereit aufgenommen worden. Außerdem haben wir uns an allen Orten sicher gefühlt, und manchmal auch schon ein wenig zu Hause. Immer wenn wir weitergereist sind, konnten wir uns nicht vorstellen wie es am nächsten Ort sein wird. „Morgen sind wir schon in …“! Als wir dann da waren, fühlte es sich an als wäre es das normalste auf der Welt. Das Gefühl einer Weltreise kann man nicht vermitteln, wir durften es erleben!